Fließender Übergang zu Organischen Krankheiten

Als Gegensatz zu den funktionellen Krankheiten können die organischen Krankheiten verstanden werden. Diese beruhen auf anatomische Veränderungen im Organ selbst, bzw. im Organismus.

Aus meiner osteopathischen Sicht heraus, ist der Übergang zwischen einer funktionellen und organischen Erkrankung jedoch oft fließend.

Keiner kann nach dem Stand des heutigen Wissens genau sagen, warum viele Patienten mit klaren anatomischen Veränderungen z.B. KEINE Probleme wie Schmerzen haben und andere Patienten ohne anatomischen Veränderung Schmerzen haben oder auch umgekehrt.
(einen sehr interessanten Erklärungsversuch macht hier das Faszien-Distorsions-Modell = FDM)

Wichtig ist hier die Möglichkeit des Körpers, eine anatomische Veränderung eines Organs noch kompensieren zu können:
Kompensiert bedeutet in diesem Zusammenhang, dass eine einwandfreie Funktion des Organs trotz einer Veränderung noch gewährleistet wird.

Bis zu einem bestimmten Grad kann man diesen Prozess der Kompensierung mit Osteopathie sehr positiv unterstützen.
Trotz einer organischen Veränderung eines Körperabschnitts kann somit eine deutliche Linderung von Beschwerden noch möglich sein


Schwerpunkte meiner Arbeit – Krankheitsbilder
Osteopathie – Behandlungstechniken

 

 
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